Übergangswohnheim: Landkreis hat bereits gehandelt
„Uns sind die Zustände am und im Übergangswohnheim in Staufenberg-Treis durchaus bekannt und wir haben auch reagiert“, so die Reaktion des Ersten Kreisbeigeordneten und Sozialdezernenten Dirk Oßwald auf die gestrige Berichterstattung in der Tagespresse zur Abfallproblemen am und um das Haus.
Die zuständigen Mitarbeiter des Kreises, der das Haus zur Unterbringung angemietet hat, haben sich in der letzten Woche bereits einen eigenen Eindruck vor Ort verschafft und die Probleme ausführlich dokumentiert.
Wie die Fachdienstleiterin Soziales, Marita Seibert, gestern mitteilte, wurde dem Betreiber des Übergangswohnheims eine Aufforderung zur Beseitigung des Mülls zugestellt, weil er als Vermieter eindeutig dafür zuständig ist. Zugleich wurde er mit der Beschaffung zusätzlicher Mülltonnen beauftragt, um die Situation der Müllbeseitigung künftig zu entschärfen.
Ergeben hat sich das Problem der Müllentsorgung daher, dass die Zahl der unterzubringenden Asylbewerber nach Jahren des Rückgangs oder der Stagnation wieder deutlich steigt, seit Anfang April 31 Personen neu aufgenommen wurden und das Haus nun annähernd voll belegt ist. „Einige der Bewohner sind in der Zwischenzeit zwar wieder ausgezogen, aber allein durch die Fluktuation ergeben sich bereits Probleme. Aufgrund des warmen Wetters halten sich zudem die Bewohner der Einrichtung im Garten auf, wodurch auch mit einer entsprechenden Geräuschkulisse zu rechnen ist“, so Seibert weiter. Der Kreis werde die Situation aber verstärkt im Auge behalten, sagte Oßwald abschließend.








