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55 Einsätze während der Kältewelle

Wasserrohrbrüche, festgefrorene Tiere und Schornsteinbrände

 

Das Eis ist geschmolzen und Vergangenheit. Für die Feuerwehren brachte die Kältewelle rückblickend vermehrt Einsätze mit sich. „Insgesamt 55 mal wurde wegen der Folgen der eiskalten Periode im Januar ausgerückt“, berichtet Kreisbrandinspektor Mario Binsch. Ein Großteil davon waren die Folgen von Wasserrohrbrüchen. 32 Einsätze, davon alleine 10 in Gießen, im gesamten Gebiet des Landkreises sind verzeichnet worden. Hinzu kommen 17 Einsätze zur Rettung von Tieren, die im Eis festhingen, davon 16 in Gießen und einer in Laubach. Die Feuerwehrleute löschten außerdem sechs Schornsteinbrände, vier in Reiskirchen und je einen in Langgöns und Rabenau. „Die kalte Jahreszeit fordert die Feuerwehren in besonderem Maße. Für diese Einsatzbereitschaft bedanke ich mich ausdrücklich“, sagte Landrätin Anita Schneider mit Blick auf die zusätzliche Mehrarbeit.